Behandlungsschwerpunkte - psychologie-wende.de
15482
page-template-default,page,page-id-15482,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

Behandlungsschwerpunkte

 

 

Ängste, Phobien, Panik, Soziale Ängste, Hundephobie

Depressionen

Psychosomatische Erkrankungen, Somatoforme Störung

Beziehungskonflikte in Partnerschaft, Familie, Arbeitsplatz

Männergesundheit

Burn-Out und stressbedingte Erkrankungen

ADHS im Erwachsenenalter

Süchte: Alkohol, Drogen, Sexsucht, Kaufsucht …

 

 

Angst ist eine sinnvolle und wichtige Reaktion, die uns vor bedrohlichen Situationen warnt. Angst kann aber zum Problem werden, wenn Menschen sich ängstigen, obwohl keine tatsächliche Bedrohung besteht und sie darunter stark leiden. Angst ist eine sehr häufige seelische Erkrankung. Sie zeigt sich dabei in unterschiedlichen Bereichen des Lebens.
•    Einige Menschen haben generalisierte Ängste. Diese zeigen sich z.B. als ständiges Sorgen um ihre Gesundheit oder die Gesundheit anderer. Die Sorgen betreffen auch alltägliche Dinge um die sich andere Menschen keine Sorgen machen würden. Patienten sind häufig damit beschäftigt sich abzusichern, dass nichts Schlimmes vorliegt oder passiert. Die Betroffenen leiden in der Regel auch unter körperlichen Symptomen wie Schwindel, Schwitzen, Unruhe oder Herzklopfen.
•    Wenn die Angst nur in ganz bestimmten Situationen auftritt oder an ein bestimmtes Objekt gebunden ist, spricht man allgemein von Phobien. Dazu zählen z. B: Höhenangst, Flugangst, Prüfungsangst, Tierphobien oder auch die Angst, sich in engen Räumen aufzuhalten.
•    Panikattacken  sind plötzlich auftretende Angstattacken. Sie gehen mit starken körperlichen Symptomen wie  mit Herzrasen, Schwindel, Engegefühlen in der Brust und ähnlichen Symptomen einher. Die Symptome sind so stark, dass Betroffene häufig Angst haben schwer körperlich krank zu sein.
•    Die Angst kann sich auch in sozialen Situationen zeigen. Menschen, die unter einer sozialen Phobie leiden, können manchmal kaum in Gegenwart anderer Menschen sprechen, einen Vortrag halten oder essen und trinken. Ständig fürchten sie den prüfenden Blick der anderen und fühlen sich von ihnen bewertet.

 

 

Die Depression ist eine häufig vorkommende psychische Störung. Typisch für sie sind eine gedrückte, traurige oder gereizte Stimmung. Die Gedanken kreisen in negativen Gedankenschleifen. Betroffene sind müde und erschöpft, kommen innerlich aber nicht zur Ruhe, können nachts schlecht schlafen. Am Morgen fehlt der Antrieb und die Konzentration ist schlecht. Das Interesse an schönen Dingen und die Fähigkeit sich zu freuen gehen verloren. Das Empfinden von Gefühlen ist geschwächt. Es kommen körperliche Symptome wie Schmerzen oder Engegefühle in der Brust hinzu. Weitere Symptome können sein: Vermindertes Selbstvertrauen,  Hoffnungslosigkeit oder in schweren Fällen Suizidalität.

 

Somatoforme Erkrankungen zeigen sich vor allem durch körperliche Symptome. Patienten leiden unter Beschwerden wie chronischen Schmerz, Beschwerden im Verdauungstrakt oder mit der Atmung. Trotz mehrfacher und genauer ärztlicher Abklärung kann keine körperliche Diagnose die Symptome in ihrem Ausmaß erklären. Ziel der Therapie ist es zugrundeliegende psychische Probleme zu erkennen und zu Behandeln. Hierdurch kann der Organismus entlastet und die Selbstheilungskräfte gestärkt werden. Auch kann es ein Ziel sein trotz vorhandener Beeinträchtigungen die Lebensqualität zu erhalten.